Canon EF 24-105mm f/4L IS USM
 

Canon EF 24-105mm f/4L IS USM

In diesem Testbericht



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Inhaltsverzeichnis

Bildqualitätalle Testaufnahmen ausblendenalle Testaufnahmen einblenden

Hinweis: die Testaufnahmen der einzelnen Bildqualitäts­kriterien können direkt zwischen allen bisher getesteten Objektiven verglichen werden. Hierzu klickst Du innerhalb der Testbox auf "Mit anderem Objektiv vergleichen..." und wählst das gewünschte Objektiv aus der Liste. Dann kannst Du durch Bewegen Deiner Maus zwischen den einzelnen Objektiven hin- und herwechseln. Falls Dich die Testaufnahmen im Lesefluss behindern, kannst Du auf "alle Testaufnahmen ausblenden" direkt über diesem Absatz klicken.

Schärfe / Auflösungsvermögen

Bei 35 mm Brennweite weist das EF 24-105mm f/4L IS USM eine exzellente Auflösung auf. Bei 24 mm und 50 mm ist das Objektiv immer noch schön scharf aber bei längeren Brennweiten nimmt die Auflösung ab. Das teurere EF 24-70mm f/2.8L USM schafft im Telebereich eine höhere Auflösung aber im Weitwinkel kann es mit der guten Auflösung dieses Objektivs nicht mithalten.

-Testaufnahmen

VollformatAPS-C    getestet an 5D Mark II
Schärfe / Auflösungsvermögen

Verzerrung Verzeichnung

Auch in Bezug auf Verzerrungen liegt der Sweet Spot des EF 24-105mm f/4L IS USM bei 35 mm Brennweite (keine Verzerrung erkennbar). Auch bei längeren Brennweiten zeigen sich nur leichte kissenförmige Verzerrungen aber im weitwinkligen Bereich hat das Objektiv ein echtes Defizit: die tonnenförmigen Verzerrungen sind bei 24 mm so stark, dass sie auch im finalen Bild leicht erkannt werden können. Das ist etwas erschreckend, da es sich ja hier um ein Objektiv der L-Serie handelt. Für die Architektur­fotografie, bei der gerade Linien oft prominent im Bild erkennbar sind, eignet das Objektiv bei dieser Brennweite daher nicht. Auch Abblenden hilft bei Verzerrungen nicht und so bleibt nur die Software-Korrektur oder die Verwendung etwas längerer Brennweiten für Aufnahmen, bei denen eine verzerrungsfreie Abbildung wichtig ist.

-Testaufnahmen

VollformatAPS-C    getestet an 5D Mark II
Verzerrung
Blende:
Irrelevant

Bildausschnitt oberer Bildrand (verkleinert)

Bildausschnitt unterer Bildrand (verkleinert)

Idealfall: die gedachten Linien zw. den Rechtecken laufen im oberen u. im unteren Bildausschnitt exakt gerade

Farbfehler Chromatische Aberrationen - Farbquerfehler

Bei 70 mm Brennweite zeigt das EF 24-105mm f/4L IS USM nur sehr geringe Farbsäume in scharfen Bildbereichen aber bei allen anderen getesteten Brennweiten sind die Farbsäume recht deutlich sichtbar. Diese Art von Farbfehler ist zwar von der verwendeten Blende unabhängig aber schau Dir die Testaufnahmen auch mal bei f/8 an, um sicherzugehen, dass andere Einflüsse ausgeblendet sind.

-Testaufnahmen

VollformatAPS-C    getestet an 5D Mark II
Farbfehler

Ausschnitt vom unteren
Bildrand (im Querformat)

Farbfehler in scharfen Bildbereichen (vergrößert)

 

Idealfall:
keine Farbsäume

Ausschnitt vom seitlichen
Bildrand (im Querformat)

Schönheit der Unschärfe Bokeh und Farblängsfehler

In unscharfen Bildbereichen zeigt das EF 24-105mm f/4L IS USM nur geringe Farbsäume, was insbesondere deshalb gut ist, weil solche Farbsäume softwareseitig nur schwer zu entfernen sind. Wen die geringen Farbsäume dennoch stören, der kann sie durch Abblenden auf f/8 vollständig entfernen. Das Objektiv ist in Bezug auf diese Art von Farbsäumen übrigens besser, als das teurere EF 24-70mm f/2.8L USM.

Die Blendenform des EF 24-105mm f/4L IS USM ist schön rund, was sich positiv auf die Gleichmäßigkeit und Ruhe unscharfer Bildbereiche auswirkt. Canon verwendet hierfür 8 Blendenlamellen, die jeweils einzeln abgerundet sind.

-Testaufnahmen

VollformatAPS-C    getestet an 5D Mark II
Schönheit der Unschärfe

Wie ein unscharfer Bildbereich wirkt, unterscheidet sich je nach Brennweite, Blendenwert, Bauform der Blende, Entfernung zum Hintergrund, Abstand zwischen Vordergrund und Hintergrund und je nach Beschaffenheit und Dynamikumfang des Hintergrunds. Bei so vielen Variablen fällt ein direkter visueller Vergleich schwer. Zudem wird die Schönheit der Unschärfe sehr subjektiv wahrgenommen.

Im Allgmeinen gilt, dass die unscharfen Bildbereiche möglichst gleichmäßig unscharf dargestellt werden sollen. Dies wird durch eine möglichst kreisrunde Form der verwendeten Blende erreicht (linkes Testbild). Die Verwendung vieler und wohlgeformter Blendenlamellen im Objektiv ist hierbei hilfreich. Außerdem sollen die unscharfen Bildbereiche möglichst wenige Artefakte zeigen. Um dies sicherzustellen, sollte die Blendenöffnung möglichst gleichmäßig hell sein und also keine hellen Ränder und auch keinen hellen Punkt in der Mitte der Blende aufweisen (linkes Testbild). Unscharfe Bildbereiche sollen außerdem keine Farbsäume aufweisen (mittleres und rechtes Testbild).

Form der Blende

Anzahl Blendenlamellen:  8
Typ: abgerundet
Idealfall: rund und gleichmäßig hell

Farbfehler in unscharfen Bildbereichen (vergrößert)

vor der Schärfeebene




Testbild nicht verfügbar.
Warum?

hinter der Schärfeebene

Ausschnitte von der Bildmitte
Idealfall: keine Farbsäume in den unscharfen Bildbereichen

Wölbung der Schärfeebene Bildfeldwölbung

Wenn die Schärfeebene gewölbt (statt gerade) ist, kann es schwierig werden, sowohl den Bildrand, als auch die Bildmitte gleichzeitig in einem Bild scharf zu bekommen. Das EF 24-105mm f/4L IS USM zeigt bei 24 mm leider eine deutliche Wölbung der Schärfeebene (bei Verwendung einer Vollformat-Kamera). Zwar hilft es, höhere Blendenzahlen zu verwenden, aber in meinen Labortests musste ich schon sehr hohe Blendenzahlen (f/11) verwenden, um das Problem wirklich in den Griff zu bekommen. Allerdings stellt der Labortests so ziemlich den Worst-Case dar, weshalb die Wölbung in der Praxis etwas geringer ausfallen dürfte. Sie hängt unter anderem vom Abstand zum Motiv (und damit der Größe des Schärfebereichs) ab.

Glücklicherweise ist die Schärfeebene des EF 24-105mm f/4L IS USM bei Verwendung anderer Brennweiten nicht gewölbt, so dass in der Praxis bei Aufnahmen, die eine gerade Schärfeebene verlangen, statt hoher Blendenzahlen auch einfach eine etwas längere Brennweite verwendet werden kann. Das EF 24-70mm f/2.8L USM hat übrigens bei der gleichen Brennweite das gleiche Problem.

Wer das Objektiv an einer APS-C Kamera verwendet, braucht sich um die Wölbung der Schärfeebene keine Gedanken machen (sie ist dann vernachlässigbar gering).

-Testaufnahmen

VollformatAPS-C    getestet an 5D Mark II
Wölbung der Schärfeebene

Ausschnit vom Bildrand
scharfgestellt auf den Bildrand

 

Idealfall:
kein
Unterschied

Ausschnit vom Bildrand
scharfgestellt auf die Bildmitte

Randschatten Vignettierung

Bei kurzen Brennweiten zeigt das EF 24-105mm f/4L IS USM einen deutlichen Randschatten. Das ist bei Weitwinkel­objektiven nicht verwunderlich, die Intensität des Schattens könnte aber geringer sein (wie z.B. beim EF 24-70mm f/2.8L USM - bei gleicher Blende vergleichen!). Durch Abblenden kann der Schatten verringert (aber nicht vollständig entfernt) werden und bei längeren Brennweiten ist er von vornherein nicht so stark ausgeprägt. Falls Dich Randschatten überhaupt stört, kannst Du ihn natürlich auch mit Hilfe von Software entfernen.

-Testaufnahmen

VollformatAPS-C    getestet an 5D Mark II
Randschatten

Bildausschnitte (Originalgröße)

Rand

Mitte

Idealfall: kein Helligkeitsunterschied

Testaufnahme (verkleinert)

Rand

Mitte

Idealfall: gleichmäßige Helligkeit

Auswertungs-Grafik

Idealfall: kein Farbverlauf

EV

0

-1

-2

-3

-4

-5

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Handhabung

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Bildqualität

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Fazit

 

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